



Die gestalterische Lösung und die funktionelle Umsetzung der Außenanlagen des Carl-Ludwig-Institutes nehmen einen Bezug auf die Funktion des Institutsgebäudes als Studien- und Forschungszentrum für physiologische Vorgänge und bilden im Bereich der Liebigstraße eine gestalterische Einheit mit den Freiflächen benachbarter Universitätsgebäude. Der Innenhof, sowie der Eingangsbereich zur Liebigstraße sind als repräsentative Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität angelegt.
Der Innenhof bildet eine optische und funktionelle Einheit mit dem Vorplatz. Hecken und Sitzelemente unterstützen das Gestaltungskonzept und erhöhen die Aufenthaltsqualität im Innenhof. Die bestehenden Lichtkuppeln werden durch die Hecken optisch kaschiert und in die Gestaltung integriert. Sitzwürfel mit farbigen Auflagen leiten hinaus auf den Vorplatz.
Der Vorplatz ist mit einem Band aus streifenförmigen Hecken, Sitzelementen und Pflanzbereichen gestaltet. Die Formensprache setzt sich im Innenhof des CLI fort. Als verbindendes Element ziehen sich linear angeordnete farbige Sitzwürfel durch die Außenanlagen. Die Anordnung der Fahrradständer im Zusammenspiel mit den Hecken als ordnenden Sichtschutz nimmt Bezug auf die Gestaltung der benachbarten Universitätsbereiche entlang der Liebigstraße (Lernklinik, Forschungszentrum).
Durch die Ausrichtung der Hecken senkrecht zur Straße ist das Heckenband optimal durchlässig und bietet zudem ausreichenden Sichtschutz um deren Aufenthaltsfunktionen zu gewährleisten.