




Die im Zeitraum 2014 bis 2020 realisierten Maßnahmen für die denkmalgeschützte Anlage aus den 50er Jahren umfassten die Instandsetzung, Modernisierung und Erneuerung der kompletten Infrastruktur sowie aller Außenanlagen unter Berücksichtigung neuer Anforderungen aus Nutzung und Logistik, der Anforderung barrierefreier Nutzung an Gebäuden sowie neuer Gestaltungsanforderungen.
Neben einigen neu gestalteten Bereichen, hauptsächlich Innenhof und Anliefer-Nordhof, stand vor allem die denkmalgerechte Sanierung verschiedener Bestandsobjekte wie Sandsteinmauern, Bänke, Brunnen und Wasserbecken in Abstimmung mit der Denkmalpflege im Vordergrund der Planung.
Der neu gestaltete Innenhof besteht aus einer gepflasterten Durchfahrt und höhengestaffelten Grünflächen mit eingelassenen Aufenthaltsbereichen, die in Ihrer Geometrie an das Thema der Wellen und Strömungsdynamik anschließen und somit die beherbergten Fakultäten repräsentieren. Die geschwungene Sitzmauer zieht sich als wiederkehrendes Element durch Teilbereiche der Anlage. Neben der zentralen Innenhofgestaltung entstanden neue abgesenkte PKW- Stellplätze, die mit einer begrünbaren Pergola überdacht sind. Die regelmäßige Anlieferung des Hofes musste Berücksichtigt werden.
Der Nordhof wurde mit längs ausgerichteten Hochbeeten und Heckenbepflanzung zwischen Zuwegungen und den Stellplätzen umgestaltet.
Im Senkgarten fand eine behutsame Sanierung des Wasserbeckens, der Wege und im Bereich der Sandsteinmauern statt.
Bei der Gestaltung der Pflanzflächen wurde auf die Bewertung, Erhaltung bestehender Gehölze und denkmalgerechte Neupflanzung unter Berücksichtigung der historischen Bilder und Pläne in Abstimmung mit der Denkmalpflege geachtet.